Projekt: Bad eines Reihenhauses
Unter der „Federführung“ der Klassen Bau 11 und Bau 10 und unter Beteiligung der Klassen Bau 12 wurde ein klassen- und berufsfeldübergreifendes Projekt durchgeführt.
Dabei handelte es sich um einen Teilbereich eines Projektgebäudes, das in der 10. Jahrgangsstufe Bautechnik im Mittelpunkt steht: ein kleines Duschbad im Erdgeschoß eines Reiheneckhauses. Dieser Gebäudeteil wurde gewählt, weil darin zahlreiche Lerninhalte der Ausbildung zum Maurer enthalten sind.
Da das Projekt berufsfeldübergreifend angelegt ist, konnten auch Schüler der Klassen Holz 12 (Fensterbau) und der Naturwerksteinmechaniker in das Projekt einbezogen und die Zusammenarbeit verschiedener Gewerke am Bau geübt werden.
Ziel des Projektes war, dass die Schüler weitgehend selbstständig die zum Bau und Ausbau dieses Gebäudeteils erforderlichen Planungen und Berechnungen ausführten, Materiallisten erstellten und schließlich den Gebäudeteil arbeitsteilig errichteten.
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Am Anfang steht der Aufriss des Duschbads in der Bauhalle.
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Jetzt geht es an das Anlegen der ersten Schicht der Außenwand im doppelten Mörtelbett mit Sperrschicht.
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Es geht voran: Auftrag des Mörtelbetts mit dem Mörtelschlitten.
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Stein an Stein: Versetzen der großformatigen Zahnziegel
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Da geht was: Die Innenwände wachsen.
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Das Deckenauflager ist fertig: 2-fache Randdämmung, Sperrschicht, Zentrierstreifen
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Nun ist die Klasse Holz 12 an der Reihe: Setzen des Fensters nach den RAL-Richtlinien. Wichtig dabei ist die Winddichtigkeit der Anschlüsse ans Mauerwerk.
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Die dampfdichte Folie (innen) muss noch an das Mauerwerk und den Rollladenkasten geklebt werden.
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Die diffusionsoffene Winddichtigkeitsfolie an der Außenseite ist schon verklebt.
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Nun sind die Putzer der Bau 11 an der Reihe: Links die erste Lage des Innenputzes. Rechts das Wärmeverbundsystem (WDVS) auf der Außenwand.
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Die Decke ist geschalt: Stahlrohrstützen mit Verschwertung, Unterkonstruktion aus Kanthälzern, Schalhaut aus Schaltafeln.
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Nun geht es an die Bewehrung: Unterbewehrung mit kurzen, schräg angeordneten Abstandsleisten, um gewollte Schwachstellen und damit Risse im Beton zu vermeiden. Obere Randbegrenzung im Auflagerbereich.
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Verankerung der Bewehrung am Auflager: Sperrschichten auf dem Mauerkopf als "Gleitlager", um das Einlaufen von Beton in die Lochung der Steine zu verhindern.
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Nun war die Bau 10 am Zug: Herkömmliche Schalung für den Türsturz.
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Nun geht es an den Fußbodenaufbau: Einbau eines schwimmenden Estrichs und Verlegung der Bodenplatten im Dickbett.
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Es geht dem Ende entgegen: Der Natursteinboden aus Juramarmor ist verlegt und die Randfuge wird mit Silikon dauerelastisch verschlossen.
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Und nun der Richtspruch: "An alle die hier mitgerungen sei ein Loblied heut gesunden!"
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Wer gemeinsam arbeitet, darf auch gemeinsam feiern! Das Schuljahr ist für die Bau 11a und 11b zu Ende und das Werk vollbracht!